Schwerlastkombination im Einsatz

Marvin Meyke,

Martin Bencher setzt auf Goldhofer

Das "Project Aquiles" der finnischen Wärtsilä Corporation umfasst den Aufbau eines modernen Gaskraftwerks im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua. Den Transport der dafür benötigte zwölf Motoren inklusive Generatoren übernahm die Martin Bencher Group und setzte dabei unter anderem auf Schwerlastkombinationen von Goldhofer.

Als Fahrzeugkonfiguration wählte das Transportteam von Tradelossa sechs Goldhofer Schwerlastkombinationen vom Typ THP/SL12. © Goldhofer

Seit die mexikanische Regierung 2013 das staatliche Energiemonopol gekippt hat, engagieren sich vermehrt internationale Investoren auf dem dortigen Energiemarkt. Das "Project Aquiles" der Wärtsilä Corporation umfasst den Aufbau eines Gaskraftwerks in Chihuahua, das 2019 mit einer Produktionsleistung von 110 Megawatt vollständig in Betrieb genommen werden soll.

Vom Frachtschiff auf die Straße

Per Frachtschiff wurden die Generatoren-Sets in den Hafen von Altamira, Mexiko geliefert, um von dort via Straßentransport auf das Gelände des Kraftwerks gefahren zu werden. Am ersten Juli 2018 wurde die Fracht auf zwei Konvois der unterbeauftragten Firma Tradelossa Transportes aufgeteilt. Als Fahrzeugkonfiguration wählte das Transportteam sechs Goldhofer Schwerlastkombinationen vom Typ THP/SL12 mit einem Flachbett oder Kesselbett um die vorgeschriebene Ladehöhe einzuhalten. 

Vom Hafen zum Werk - in sechs Tagen

Binnen kurzer Zeit wurden die Generatoren-Sets mit einem Einzelgewicht von jeweils 140 Tonnen verladen und anschließend ohne Zwischenfälle an ihren rund 1600 Kilometer entfernten Bestimmungsort gebracht. Im Durchschnitt wurden gerade einmal sechs Tage für den Transport vom Hafen zum Werk benötigt.

Anzeige

Herausfordernde Kreisverkehre und Kurvenführungen

Entlang der Transportroute galt es unter anderem mehrere enge Kreisverkehre zu durchfahren. Dies ließ sich jedoch dank des Einsatzes einer zusätzlichen Zugmaschine in kurzer Zeit meistern. Schließlich wartete auf dem Betriebsgelände des Gaswerks eine letzte Herausforderung: Der Konvoi musste präzise durch zwei enge Kurvenführungen manövriert werden. In einem letzten Arbeitsschritt wurden diese entladen und über ein Schienensystem behutsam auf die neuen Fundamente aufgebracht. Das gesamte Projekt konnte exakt einen Monat später, zum 1. August 2018, vollständig abgeschlossen werden.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Trailer

Schweres transportieren, aber flexibel bleiben

Zur bauma präsentierte der Anhänger- und Fahrzeugaufbauten-Hersteller Humbaur den neuen Überfahr-Tieflader HBTZ Tridem. Markus Wiedemann, Vertriebsleiter Schwerlast/Kofferaufbauten erklärt im Gespräch mit Baugewerbe Unternehmermagazin, was diesen zu...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Baugewerbe Unternehmermagazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite