Gummiradwalze

Diese Walze geht durch dick und dünn

Mit der Gummiradwalze Ammann AP 240 verdichtete ein kenianisches Bauunternehmen beim Bau des internationalen Flughafens von Kisumu (Kenia) Asphalt und hielt gleichzeitig Dichtevorgaben und Termine ein.

Gummiradwalze AP 240 beim Einsatz in Kenia. © Ammann

Das 1984 gegründete kenianische Bauunternehmen Pride Enterprises befasst sich mit Erdarbeiten in allen Baubereichen – von der Baustellenvorbereitung bis zur Stabilisierung. Das im Geschäftsbereich Asphalt produzierte Mischgut wird hier eingebaut und verdichtet. Bei einem Bauprojekt am internationalen Flughafen von Kisumu in Kenia war Asphalt zu verdichten. Hier kam die Gummiradwalze AP 240 von Ammann zum Einsatz. „Mit dem entsprechenden Ballastgewicht kann die AP 240 bis zu 150 Millimeter dicke Asphaltschichten verdichten“, erklärt Nayim Shah, Direktor von Pride Enterprises. „Mit diesem Gewicht erzielen wir die nötige Kraft.“

Ballastgewicht ist variabel
Das Ballastgewicht lässt sich mühelos erhöhen. „Es war ganz einfach“, führt Shah weiter aus. „Wir haben es selbst vor Ort erledigt.“ Die 150 Millimeter dicke Deckschicht am Flughafen wurde getestet. Die Ergebnisse haben bestätigt, dass die AP 240 die Verdichtungsvorgaben optimal erfüllt hat.

Alle Termine wurden eingehalten
Doch es kam nicht nur auf die Dichte an. Wie bei allen Flughafenprojekten gab es knappe Zeit vorgaben. Zudem mussten die Arbeiten in Zeitfenstern mit weniger Flugverkehr stattfinden. Der Kisumu Airport gehört zu den größten Verkehrsflughäfen des ost afrikanischen Staates Kenia. Es gibt regelmäßige regionale Linienflugverbindungen zu den beiden Hauptstadtflughäfen Nairobi International und Nairobi Wilson sowie nach Eldoret, Mombasa oder nach Mwanza. „Wir haben nachts gearbeitet und konnten uns dabei voll und ganz auf die neue AP 240 verlassen“, versichert Shah.

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Die flexible Ballastierung von neun bis 24 Tonnen macht die AP 240 T3 zur passenden Maschine auf den unterschiedlichsten Baustellen. © Ammann

Maschinenbediener sind zufrieden
Die Maschinenführer waren offenbar begeistert: Die AP 240 zeigte sich bedienerfreundlich, die Kabine ist geräumig und schallgeschützt, die Bremsen sprechen schnell an und vermittelten Sicherheit. Shah freut sich über die niedrigen Betriebskosten und die einfache Wartung. „Die Maschine hat jetzt 332 Betriebsstunden hinter sich und wir hatten nur einen Service-Einsatz“, führt Shah weiter aus.


Die Maschine AP 240
Die Gummiradwalze AP 240 gibt es in verschiedenen Modellen. Die flexible Ballastierung von neun bis 24 Tonnen macht beispielsweise die Ausführung Ammann T3 zur passenden Maschine auf unterschiedlichsten Baustellen. Dank des Air-on-Run-Systems kann der Fahrer den Reifendruck direkt von der Kabine aus einstellen. Die optional erhältliche Ammann Traction Control (ATC) steigert das Ergebnis auf schwierigem Untergrund. Der bewährte hydrodynamische Antrieb ist Garant für hohe Produktivität.


Der Hersteller
Ammann ist ein in sechster Generation familiengeführtes Unternehmen, das an neun Standorten in Europa, China, Indien und Brasilien Asphalt- und Betonmischanlagen, Verdichter und Fertiger herstellt. Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Straßenbau und Verkehrsinfrastruktur. 2019 feiert das Unternehmen sein 150-jähriges Bestehen. Das Jubiläum: www.150years.ammann.com

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