MTS feiert

Martin Schrüfer,

Ein Jubiläum mit Anbauverdichter

Mitte Juli erblickte der 2.000 V8 Anbauverdichter von MTS das staubige Licht der Baustellenwelt; ein V8 X3 WA VA mit einem R18-Drehwerk und einer OQ 70/55-Adapterplatte. MTS-Geschäftsführer Rainer Schrode nutzte die runde Seriennummer dazu, das 2.000 kg schwere Gerät der Firma REIF persönlich auszuhändigen.

© MTS

„Die V8-Serie ist eines unserer beliebtesten Anbauverdichter-Modelle“, berichtet Rainer Schrode. „Die Fertigungstiefe liegt je nach Ausführung bei bis zu 90 Prozent, Abgesehen vom Guss, Brennschneiden und Biegen haben wir auch diesen Verdichter komplett in unserem Haus produziert.“ Auf dem Weg vom Bollen Eisen zum High-Tech-Produkt durchläuft jeder Verdichter in der MTS-Manufaktur rund 11 Stationen:

Der Weg führt vom Wareneingang über CNC, Schweißroboter, Handschweißen, Sandstrahlen, Lackieren, Vormontage Drehwerk, Montage Grundrahmen, Montage Anbauverdichter bis hin zu Montage Adapterplatte mit Test und Versand. „Bei Verdichtern wie diesem werden auch schon die Weichen mit Blick in Richtung Flächendeckender Verdichtungskontrolle gestellt: „Denn das an der Verdichter-Rückseite montierte LED-Display bietet im Zusammenspiel mit dem MTS-NAVI und moderner Sensortechnologie die Möglichkeit, Frequenz, Auflast, Schüttlagenstärke und das Ende der Verdichtung zu prüfen und flächendeckend die Tragfähigkeit zu dokumentieren“, so Schrode.   

Innovationskraft entscheidet

Anzeige

Genau dieses Maß an Innovationskraft war und ist für Alexander Lutz, Leitung Technische Ausstattung der Reif Unternehmensgruppe, ausschlaggebend bei seiner immer wieder neuen Entscheidung für MTS-Anbauverdichter: „Einfach, weil MTS immer weiter geht und sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht.“ Er lobt außerdem die gute Zusammenarbeit mit dem MTS-Team und Patrick Dreixler, dem MTS-Anwendungsberater sowie diverse Features des MTS-Anbauverdichters. „Zum Beispiel den Wechseladapter, mit dem wir beispielsweise von der normalen Grundplatte zu einer 2 m breiten Spezialplatte wechseln können, das robuste Drehwerk und natürlich das LED-Display.“ Noch nutzen seine Leute nur die Frequenzkontrolle. Angedacht ist aber künftig auch das Zusammenspiel mit dem MTS-NAVI.“ 

„Ausgangspunkt der 18 Jahre währenden Geschäftsbeziehung war ein Baustellenbesuch im Jahr 2001 bei Firmeninhaber Robert Reif in Eningen“ erinnert sich Rainer Schrode. „Ich hatte ihm erzählt, was man mit unserem Anbauverdichter alles anstellen könnte“, worauf Herr Robert Reif seinerzeit aber nur trocken seinen Leitsatz entgegnete: „Ich glaube nur, was ich selber gesehen und getestet habe“. Dass Rainer Schrode nicht nur Robert Reif von den Einsatzvorteilen seines High-Tech-Produkts überzeugen konnte, beweisen die 114  MTS-Anbauverdichter, die die Reif Unternehmensgruppe mittlerweile bundesweit im Einsatz hat

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Modellbaustelle

BIM im Tiefbau

Ob und wie modellbasiertes Bauen (BIM) unter Einsatzbedingungen im Tiefbau funktioniert, war Thema einer Exkursion, zu der der IHK-Arbeitskreis Tiefbau 3D+ vor Kurzem rund 80 Vertreter aus Politik und Wirtschaft eingeladen hatte.

mehr...

bauma 2019

MTS zeigt die digitale Baustelle

Die „Baustelle der Zukunft“ ist das Thema, mit dem sich die MTS Maschinentechnik Schrode AG präsentiert: Am Messestand bildet das Unternehmen die digitale Baustelle mit all ihren Prozessen ab.

mehr...
Anzeige
Anzeige

Straßenbau

Kompaktfräse punktet in Mexico

In Torreón, einem der wichtigsten Wirtschafstzentren Mexikos, kommt eine Wirtgen Kompaktfräse W 150 CF zum Einsatz. Das beauftragte Fräsunternehmen baut den Straßenbelag entlang des Hauptstadtkorridors zur Realisierung eines brandneuen Bus Rapid...

mehr...
Anzeige

Auftrag unterzeichnet

Porr saniert Landebahn

Der Baukonzern Porr unterzeichnete am 3. Juli einen Vertrag für die Generalinstandsetzung der Piste 2 am Henri Coanda Flughafen in Bukarest-Otopeni mit einem Auftragsvolumen von rund 23 Millionen Euro.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Aus Baugewerbe Unternehmermagazin 5\2019

Mit Tempo gefräst

Der erste Einsatz der Großfräse vom Typ Wirtgen W 220 in Italien führte die Hochleistungsmaschine nicht auf eine Autobahn, sondern auf eine kurvige Landstraße am Fuße des Mont Blanc. Dort überzeugte die Maschine, indem sie doppelt so schnell fräste...

mehr...

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Baugewerbe Unternehmermagazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite