Den TCO im Blick behalten

Martin Schrüfer,

Shell-Studie: Bauunternehmen vernachlässigen Wartung und Schmierung

Unzureichende Instandhaltungsmaßnahmen deutscher Bauunternehmen führen zu Maschinen- und Anlagenausfällen, die vermeidbare Kosten und Verzögerungen verursachen. Das zeigen die Umfrageergebnisse einer Onlineumfrage zu Total Cost of Ownership (TCO) von Shell Lubricants. Dafür wurden 400 Fachkräfte des Bausektors in acht europäischen Ländern befragt. Die Ergebnisse verdeutlichen: Für deutsche Bauunternehmen ist eine lange Lebensdauer ihrer Maschinen, Komponenten und Anlagen sehr wichtig, um die Betriebskosten in diesem wettbewerbsintensiven Markt möglichst gering zu halten. Dennoch berichten 46 Prozent über ungeplante Kosten aufgrund von Maschinen- und Anlageausfällen.

© Shell Lubricants

Die von Shell Lubricants in Auftrag gegebene und vom Forschungsunternehmen Edelman Intelligence durchgeführte Umfrage basiert auf 400 Befragungen von Beschäftigten des Bausektors in acht europäischen Ländern (Frankreich, Italien, Polen, Deutschland, Großbritannien, Türkei, Niederlande, Spanien), die im Rahmen ihrer Tätigkeit Schmierstoffe bzw. Schmierfette kaufen, deren Kauf beeinflussen oder diese verwenden. Die Datenerhebung erfolgte in zwei Wellen: Welle 1 wurde zwischen März und Mai 2018 in Deutschland und Großbritannien durchgeführt und Welle 2 fand zwischen November und Dezember 2018 in Frankreich, Italien, Polen, Spanien, den Niederlanden und der Türkei statt.

Bauunternehmen kennen die Vorteile einer vorbeugenden Wartung, haben jedoch Schwierigkeiten bei der Umsetzung in der Praxis. Von den Befragten glauben 74 Prozent, dass eine effektive Gerätewartung zu Kosteneinsparungen führen kann. Leider berichten 58 Prozent gleichzeitig, dass die Wartung oft bis zum Ausfall hinausgezögert wird. Die Umfrage zeigt, dass das mangelnde Verständnis für die Bedeutung einer effektiven Wartung der oberen Führungsebene oft das größte Hindernis für die Durchführung vorbeugender Maßnahmen ist. „Da interne Wartungsteams der Bauunternehmen unter Druck stehen, gibt es hier einen klaren Bedarf an kompetenter Beratung und Unterstützung durch Dritte“, sagt Ingo Schulz, Shell Lubricants Technical Adviser. „Die Anlagenschmierung ist ein Bereich, in dem es aktuell an Fachwissen fehlt. 62 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Wartungspersonal von zusätzlichen Schulungen zur richtigen Schmierung profitieren würden. Shell Experten stehen hier gerne für eine fachliche Beratung und professionelle Unterstützung zur Verfügung, um diese Wissenslücke zu schließen.“

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Schulz führt weiter aus: „Fast die Hälfte (46 Prozent) der befragten Unternehmen berichteten, dass es häufig zu Ausfällen aufgrund von unzureichender Schmierung kommt. Trotzdem geben 36 Prozent zu, dass die Anlagenschmierung selten als Priorität betrachtet wird. In der Zusammenarbeit mit unseren Kunden können wir helfen, ihre Schmierverfahren zu verbessern, um kritische Komponenten vor Verschleiß und effizienzmindernden Ablagerungen zu schützen. Durch den besseren Schutz können ungeplante Ausfallzeiten verhindert und Kosten für zusätzliche Wartungsarbeiten vermieden werden. So können Unternehmen ihren Wettbewerbsvorteil weiter ausbauen.“


 

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