Quartalszahlen

Marvin Meyke,

Wacker Neuson Group verzeichnet zweistelliges Wachstum im dritten Quartal

Die Wacker Neuson Group konnte ihren Wachstumskurs des ersten Halbjahres im dritten Quartal 2019 fortsetzen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,4 Prozent auf 467,2 Millionen Euro.

© Wacker Neuson Group

In den ersten neun Monaten des Jahres belief sich der Konzernumsatz auf 1.417,9 Millionen Euro, ein Plus von 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Getragen wurde das Wachstum von deutlichen Zuwächsen in allen drei Berichtsregionen. 

Europa umsatzstärkste Berichtsregion
In Europa erzielt die Wacker Neuson Group drei Viertel ihrer Umsätze. Dort wuchsen die Erlöse im dritten Quartal um 10,0 Prozent auf 337,6 Millionen Euro. In der Region Amerikas erreichte der Umsatz 114,9 Millionen Euro, ein Plus von 17,6 Prozen, währungsbereinigt lag der Anstieg bei 12,7 Prozent.

"Dass wir derzeit auch in schwierigen Märkten wie zum Beispiel England zweistellig wachsen, zeigt, dass wir in der Lage sind, unsere Kunden durch Innovationskraft und kundenorientierten Service zu überzeugen", erläutert Martin Lehner, CEO der Wacker Neuson SE.

Profitabilität unter Vorjahr
Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete die Wacker Neuson Group mit 40,2 Millionen Euro einen leichten Rückgang im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres (41,8 Millionen Euro). Die EBIT-Marge am Umsatz lag bei 8,6 Prozent. "Angesichts der derzeit hohen Vorratsbestände und im Hinblick auf das herausfordernder werdende Marktumfeld fielen die Kürzungen der Produktionsprogramme in den Werken stärker aus als ursprünglich geplant, was temporäre Einbußen bei der Produktivität zur Folge hatte", erläutert Lehner.

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Prognose für Gesamtjahr angepasst
Vor dem Hintergrund der zuletzt geringeren Profitabilität, weiterer Kürzungen der Produktionsprogramme zum Abbau der Vorräte sowie der verzögerten Ergebnisverbesserung in den USA, hat der Vorstand seine Prognose für das Jahr 2019 angepasst. Während beim Umsatz davon ausgegangen wird, das obere Ende der prognostizierte Spanne von 1.775 bis 1.850 Millionen Euro zu erreichen, wird bei der EBIT-Marge nun mit einem Wert zwischen 8,3 bis 8,8 Prozent gerechnet. Die Investitionen werden im Gesamtjahr bei rund 90 Millionen Euro gesehen.

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