Aus Baugewerbe Unternehmermagazin 10\2019

Martin Schrüfer,

Stadt, Land, Forst mit dem Mobilbagger Hydradig

Der Mobilbagger Hydradig zeigt Wendigkeit, hohe Standfestigkeit, gute Rundumsicht und beachtliche Leistung selbst auf schwierigem Areal.

Auch schwieriges Terrain und extreme Schrägen sind für den Hydradig ein Kinderspiel. © JCB

Ganz gleich ob enge, innerstädtische oder weitläufige Baustelle im Landschaftsbau – der Hydradig besticht durch Wendigkeit und Einsatzflexibilität. Dem Fahrer verschafft die Maschine eine bemerkenswerte Rundumsicht auf das Arbeitsumfeld. Eine neue Kabine gibt den Blick nach oben frei. So macht der Elf-Tonnen-Mobilbagger selbst in einem ungewöhnlichen Umfeld, etwa der Bau- und Forstwirtschaft, mit herausragenden Leistungsmerkmalen auf sich aufmerksam.

Schwerpunkt weit unten
Der im Unterwagen platzierte Motor verleiht dem Hydradig W 110 einen niedrigen Schwerpunkt. Damit ist den Ingenieuren das Kunststück gelungen, den elf Tonnen „leichten“ Hydradig mit einer beeindruckenden Stabilität auszustatten, wie sie sonst nur bei schwereren Baggern zu finden ist. Die bringt der Maschine sowohl auf beengten als auch unwegsamen Baustellen Leistungsvorteile gegenüber konventionellen Maschinen.

Zudem ermöglicht das Konstruktionskonzept dem Fahrer einen Blick auf alle vier Räder des Mobilbaggers – das ist einzigartig in der Welt der Mobilbagger. Hierdurch ist der Hydradig prädestiniert für den Einsatz auf engen und verwinkelten Baustellen, wo es an Platz zum Manövrieren schwerfälliger Baumaschinen fehlt. Typischerweise trifft dies auf Bauvorhaben in Innenstädten zu – und dort speziell auf Kanalbautätigkeiten im Straßenraum. Denn zunehmend häufiger werden Arbeiten am Kanalnetz vorgenommen, während auf dem direkt angrenzenden Fahrbahnstreifen der Verkehr unvermindert weiterrollt. Mit einem kurzen Hecküberstand von 120 Millimeter besteht keine Gefahr, mit dem Maschinenheck auf die benutzte Fahrbahn geraten. Ein solches Bauumfeld verschärft die ohnehin hohen Anforderungen an Arbeiter und Maschinenführer. Jeder Schritt und Griff verlangt absolute Aufmerksamkeit, und es gelten höchste Sicherheitsstandards. Der Hydradig ist die passende Maschine für solche Situationen. Denn mit seinem geringen Hecküberstand und der Allradlenkung mit einem Wenderadius von knapp vier Meter benötigt die JCB-Maschine weniger Platz als andere Bagger dieser Leistungsklasse.

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Standfestigkeit durch tiefen Schwerpunkt. © JCB

Standfest und sicher im Gelände
Auch außerhalb der Innenstädte, zum Beispiel im Garten- und Landschaftsbau, gefällt der Hydradig durch Stabilität, Wendigkeit und Leistungsstärke. Mit dieser Maschine lassen sich sämtliche Arbeiten im Landschaftsbau – ob Erdaushub mit einem Tieflöffel, Ab- und Umsetzen schwerer Bauteile oder deren anschließender Einbau – sicher und effizient meistern. Ausgestattet mit Zwillingsbereifung und Verstellausleger stellt der Bagger eine maximale Hubleistung von einer Tonne bereit – bei einer Reichweite bis acht Meter. Mit dieser Leistung bringt der Hydradig Produktivitätsvorteile sowohl im unwegsamen Gelände einer Baustelle im Garten- und Landschaftsbau als auch in den beengten Baustellen der Innenstädte – beide Extreme sind ideale Einsatzorte für dieses Gerät. Besonders wenn maximale Hubkräfte gefordert sind, ist der Hydradig unschlagbar und sorgt für Sicherheit auf jeder Baustelle.

Erst seit knapp drei Jahren am Markt hat Hersteller JCB den Hydradig schon jetzt in Sachen Bedienerfreundlichkeit, Sicherheit und Produktivität weiter verbessert. Zum einen haben die Baggerbauer die Kabinenfront mit einer nach oben hin 106 Millimeter größeren Frontscheibe als zuvor versehen. Durch das ausgeweitete Sichtfeld lassen sich Anbaugeräte, zum Beispiel Palettengabeln, produktiver nutzen. Zudem ist die Kabine des Hydradig nicht mehr rund-, sondern flachverglast, woraus niedrigere Austauschkosten resultieren.

Drei Lenkarten für leichtes Manövrieren
Drei verschiedene Lenkarten – Zweirad-, Allrad- und Hundeganglenkung – sowie ein fein dosierbarer Fahrantrieb sorgen für eine gute Manövrierfähigkeit. Egal ob der Mobilbagger vorwärts oder rückwärts fährt, dank der optionalen Lenkrichtungsumschaltung lenkt der Maschinenführer stets in Fahrtrichtung. Auch auf der Straße will das Gerät überzeugen: Mit bis zu 40 Kilometer pro Stunde ist der Bagger unterwegs. Mit seinem Anhänger bei einer Anhängelast bis 3,5 Tonnen bringt das Fahrzeug seine Anbauwerkzeuge selbst mit zur Baustelle.

Auch beim Anbaugeräte-Einsatz, und sei es eine simple Palettengabel, punktet der Hydradig: Abladen, aufladen, überladen – überall dort, wo kein Platz ist, hebt der Hydradig Material mit acht Meter Reichweite einfach über Hindernisse hinweg. Der Fahrer muss die Maschine auf der Baustelle nicht auf eine andere Position umsetzen. Wird der Hydradig mit Tiltrotator ausgestattet, entpuppt er sich als multifunktionaler Werkzeugträger. Einsätze von der Grünpflege mit Mulcher, Stubbenfräse oder Mähkorb über Verdichtungarbeiten, Anbaurüttelplatten bis hin zur Pflasterverlegung mit Pflasterverlegezange sind mit dem Hydradig realisierbar.


Globale Geschichte
Die Geschichte des Familienunternehmens JCB ist nach Unternehmensangaben geprägt von Zielstrebigkeit, Erfindergeist und Pionierarbeit. Von den bescheidenen Anfängen in der Fertigung von Kipphängern für die Landwirtschaft im Jahre 1945 zur heutigen globalen Größe in der Maschinenproduktion hat JCB einiges bewegt. Das Motto des Firmengründers Joseph Cyril Bamford lautete: „Jamais content“. Das Streben auch über einen aktuellen Erfolg hinaus war die Basis dafür, dass JCB aktuell an 22 Produktions standorten auf vier Kontinenten und mit mehr als 750 Händlerniederlassungen in der ganzen Welt aktiv ist. JCB gehört aktuell zu den drei weltweit führenden Baumaschinenherstellern, beschäftigt weltweit mehr als 10.000 Mitarbeiter und vertreibt Produkte in 150 Ländern.

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