60-Jähriges-Jubiläum

Marvin Meyke,

Bundesverband Porenbetonindustrie feiert Geburtstag

Im August 1959 unterschrieben zehn der größten deutschen Produzenten, des damals noch als "Gasbeton" bezeichneten Mauerwerksbaustoffs den Gründungsvertrag für einen Fachverband, der seit 1990 den Namen "Bundesverband Porenbetonindustrie e.V." trägt. Das Ziel: bundesweit einheitliche Produktionsstandards und die Anpassung des Bausystems Porenbeton an sich wandelnde Anforderungen der Architektur und Bauwirtschaft.

© Bundesverband Porenbeton

Ein wichtiger Beitrag für den Erfolg des Baustoffs in Deutschland war nicht zuletzt die Gründung des "Fachverbands Gasbetonindustrie e.V.", denn dieser unterstützte von Anfang an die Normung von Produktion und Produkten. Mauersteine in gleichbleibend hoher und identischer Qualität aus allen Werken – das war das erklärte Ziel der Verbandsmitglieder. Dafür bündelten die im wesentlichen mittelständischen Unternehmen technische Kompetenz und Expertise in der Geschäftsstelle ihres Verbandes.

Gut vernetzt - national wie international
Heute ist der Verband Ansprechpartner für Politik und Wissenschaft sowie Mitglied in verschiedenen Dachverbänden wie der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. (DGfM). Auch wirken seine Mitarbeiter in zahlreichen Gremien und Initiativen mit, die sich der Förderung nachhaltiger Bau- und Wohnungspolitik widmen. Auch auf europäischer Ebene ist der Verband aktiv.

Wissenstransfer als wichtiges Verbands-Ziel
Ziel des Bundesverbandes Porenbetonindustrie e.V. ist es darüber hinaus, umfassende Informationen und praktische Hilfestellung in Fragen des modernen Mauerwerksbaus mit Porenbeton bereitzustellen. Seit 1991 bietet er mit dem "Porenbeton-Handbuch" ein kompaktes Kompendium.

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Herausforderung Wohnungsbau
60 Jahre nach Gründung des Verbandes steht Deutschland erneut vor der Aufgabe, schnell und wirtschaftlich bezahlbaren Wohnraum schaffen zu müssen. "Eine Herausforderung, der sich Investoren und Kommunen bevorzugt mit massiven Mauerwerksbaustoffen wie Porenbeton stellen sollten", so Heinz-Jakob Holland, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Porenbetonindustrie e.V. „Denn dieser hat seit seiner Erforschung und Entwicklung nichts von seinen herausragenden Eigenschaften verloren."

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