Baustoff-Recycling

Tanja Buchholz,

10,5 Tonnen auf einen Streich

Im Erdbau und Abbruch setzt das Bauunternehmen Max Wild seit Jahren auf Maschinen, Anbaugeräte und Dienstleistungen aus dem Hause Kiesel. So auch auf dem Baustoff-Recyclinghof bei Ulm, wo sich ein neuer Hitachi-Radlader ZW310-6 im Einsatz bewährt.

Der Hitachi-Radlader im Einsatz: Der ZW310-6 schiebt hier Bauschutt zusammen, der noch gebrochen werden muss. © Kiesel

Auf dem Platz in Illerkirchberg bei Ulm wird Bauschutt, Beton und Asphalt angenommen, gebrochen, sortiert und wieder ausgeliefert. Für diese Arbeit ist seit einigen Monaten ein Hitachi ZW310-6 im Einsatz, der über zwei unterschiedliche Schaufeln verfügt: Eine Schaufel ist mit Messern ausgestattet, die andere mit Zähnen. Letztere wird für die Verladung der Materialien mit feineren Körnungen genommen, während die Schaufel mit Zähnen zum Einsatz kommt, wenn Bauschutt und Betonbrocken verladen werden müssen.

Neben den großen Bauunternehmen kommen auch kleinere Betriebe und Privat personen aus etwa 20 bis 30 Kilometern Umkreis nach Illerkirchberg, um dort Bauschutt abzuladen oder Sand, Kies oder anderes Material zu laden. Daher sind dort an betriebsamen Tagen bis zu 150 Ladevorgänge zu bewältigen. Nicht alle führt dabei der Hitachi-Radlader durch. Für die Beladung von Pritschenwagen, Klein-Lkw und Pkw-Anhänger ist ein hubstarker Kompaktradlader V452T Xtra des Kiesel-Partners Tobroco-Giant zuständig. Beide Maschinen ergänzen sich perfekt auf diesem Platz.

Hier fährt der ZW310-6 kraftvoll ins Haufwerk. © Kiesel

Die Hauptaufgabe des Hitachi-Radladers ist die Beladung der Lkw bei Abholungen. Dabei wird ein Fahrzeug in nur drei Ladespielen gefüllt. Daneben ist der ZW310 für das Aufschichten und Umsetzen der Haufwerke verantwortlich, die etwa 500 Kubikmeter groß angelegt sind. Häufiges Umsetzen und Aufschichten ist dann notwendig, wenn der Platz wegen großer Baustellen in der Umgebung über viel Material verfügt.

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Höherer Durchsatz mit Hitachi-Radlader
Klaus Weiß ist bei Max Wild für die beiden Recyclingplätze des Unternehmens in Illerkirchberg und Dornstadt verantwortlich. Er fährt den neuen Radlader schon seit einiger Zeit. Während sein Kollege im Urlaub ist, hält er den Betrieb auch allein aufrecht und arbeitet mit den beiden Radladern sowie an der Waage. Er ist mit dem Hitachi-Radlader sehr zufrieden: „Für unsere Zwecke ist diese Maschine wirklich unschlagbar. Der Vergleich mit anderen Maschinen fällt ein wenig schwer, da wir hier dieses Mal bewusst eine größere Maschine eingesetzt haben, um schneller laden zu können.“

Bisher habe man mit der Vorgängermaschine vier- bis fünfmal an einen Lkw heranfahren müssen, jetzt sei dieser nach 2,5 Ladespielen geladen. Somit habe man den Durchfluss deutlich erhöhen können. „Das Maximale, was ich mit dieser Schaufel bisher auf einmal transportiert habe, waren 10,5 Tonnen“, veranschaulicht Weiß die Leistungsfähigkeit des Radladers. Dabei zeigte der ZW310-6 weder Ermüdungserscheinungen beim Fahren noch würde er sich in irgendeiner Weise instabil anfühlen. Begeistert war Weiß auch von technischen Features wie der Achskühlung und der Rückfahrkamera sowie der Optik der Maschine.

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